Aussagen zum Bahá’í-Glauben

Klaus-Peter Murawski, Staatssekretär Baden-Württemberg, anlässlich der 100-jährigen Jubiläums des Besuchs von Abdu’l Bahá in Stuttgart, April 2013:

„Die Bahá’í mit ihrer Haltung der Friedfertigkeit, mit ihrer intensiv gelehrten und gelebten Gleichberechtigung von Mann und Frau sind in vielen Bereichen für Menschen anderer Überzeugungen und Glaubensrichtungen Vorbild.“

 

Prof. Dr. Manfred Hutter, Religionswissenschaftler (in: Handbuch Bahá’í, S.14, Kohlhammer 2009)

„Als junge Religion teilt die Bahá’í Religion manche Inhalte mit anderen Religionen, keineswegs nur mit dem Islam, daher ist der Anspruch der Bahá’i, eine eigenständige Religion zu sein, religionswissenschaftlich zutreffend. Man kann die aktuelle Bahá’í Religion durchaus als Weltreligion beschreiben.“

 

Otto Schily, ehemaliger deutscher Bundesinnenminister,  anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der deutschen Gemeinde im Jahr 2005

„Ich danke Ihnen für Ihr ungebrochenes Engagement für den Schutz und die Bewahrung gemeinsamer Werte und die Gleichwertigkeit aller Menschen. Die Religionsgemeinschaft der Bahai bringt sich seit Jahrzehnten in beispielhafter Weise in das gesellschaftliche Leben Deutschlands ein.“

 

Prof. Dr. Johann Figl, „Die Mitte der Religionen“, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 1993:

„Der Bahá’ísmus ist religionswissenschaftlich betrachtet eine eigenständige Religion; er ist die jüngste Offenbarungsreligion in der Linie von Judentum, Christentum und Islam.“

 

Prof. Dr. Carl Friedrich von Weizsäcker, 1983:

„Die religiöse Gemeinschaft der Bahá’í verdient unsere Hochachtung. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts in Persien gegründet, ist sie heute dort die größte religiöse Minderheit. In der übrigen Welt hat sie heute mehrere Millionen Anhänger. Sie lehrt nicht nur, wie manche Religionen, den Frieden zwischen den Menschen und fordert die Überwindung des Kampfs zwischen den Mächtigen, sondern sie lehrt und praktiziert auch den Frieden zwischen den Religionen.“

 

 Deutsches Bundesverfassungsgericht vom 5.2.1991 (2BvR 263/86 = BVerfGE 83,341):

„… (Der) Charakter des Bahá’í-Glaubens als Religion und der Bahá’í-Gemeinschaft als Religionsgemeinschaft (ist) nach aktueller Lebenswirklichkeit, Kulturtradition und allgemeinem wie auch religionswissenschaftlichem Verständnis offenkundig…“

 

Leo Tolstoi (in: Leo Tolstoy and the Baháʼı́ Faith (1985) by Luigi Stendardo, pg 40)

„Wir verbringen unser Leben mit dem Versuch, das Geheimnis des Universums zu erschließen. Da war ein […] Gefangener, Baha’u’llah, der hatte den Schlüssel. Baha’u’llahs Lehren beschenken uns mit der höchsten und reinsten Form religiöser Lehre.“

 

Königin Maria von Rumänien (Toronto Daily Star, May 4, 1926; quoted in ‘The Baha’i Faith, the Emerging World Religion’, by William Hatcher and Douglas Martin)

„Sollte jemals eure Aufmerksamkeit auf die Namen Baha’u’llah oder Abdul-Baha gelenkt werden, so legt ihre Schriften nicht zur Seite! Forscht in ihren Büchern und lasst ihre herrlichen friedebringenden, liebeverbreitenden Worte und Lehren so in eure Herzen eindringen, wie sie in meines drangen…“

 

Mahatma Gandhi (Bombay Chronicle newspaper on May 24, 1944)

„Der Bahai-Glaube ist ein Trost für die Menschheit.“

 

Sir Karl Popper, österreichischer Philosoph (1902-1992) (in: Alex A.Käfer, „Lasst euren Blick weltumfassend sein“ – Die Geschichte der österreichischen Bahá’í Gemeinde, Horizonte Verlag, Berlin, 2005

„Sie wissen, dass ich mich aufgrund der entsetzlichen Entartungen mit keiner Religion identifizieren kann. Aber wenn ich es könnte, dann würde ich der Bahai-Religion zuneigen.“