Ziele

Der Verein Anisa ist Träger von pädagogischen Einrichtungen und Projekten, die eine moderne Pädagogik mit einer ethischen Wertegrundlage verbinden, die auf dem Bahá’í-Menschenbild und der Bahá’í-Vision von der Einheit der Menschheit beruht. Im Fokus der pädagogischen Arbeit stehen einerseits die individuellen Entwicklungsbedürfnisse und Lernwege des einzelnen Menschen, andererseits die Beziehungen zwischen den Menschen als Basis für gelingende Gemeinschaften.

Der Verein Anisa ist Veranstalter von Seminaren, die Raum bieten für den Austausch über die in den Einrichtungen und Projekten gewonnenen Erfahrungen und für die Beschäftigung mit grundlegenden pädagogischen Fragen in ihrem Bezug zu den Bahá’í-Lehren.

Das Bahá’í-Menschenbild kommt in dem Wort Bahá’u’lláhs zum Ausdruck: „Betrachte den Menschen als ein Bergwerk, reich an Edelsteinen von unschätzbarem Wert. Nur die Erziehung kann bewirken, dass es seine Schätze enthüllt, und die Menschheit daraus Nutzen zu ziehen vermag.“ Die Hauptaufmerksamkeit wird auf das Potential jedes einzelnen Menschen gerichtet. Aufgabe der Erziehung ist es, dem Menschen zu ermöglichen, sein Potential zu entfalten.

 

Die Bahá’í-Vision von der Einheit der Menschheit spricht jedem Menschen die gleiche Würde zu, unabhängig von Geschlecht, ethnischer Herkunft, sozialer Stellung, Alter, Fähigkeit und Leistung. Die Einheit der Menschheit ist eine Einheit in der Vielfalt, Unterschiede zwischen den Menschen werden als Bereicherung wahrgenommen. Die Gestaltung von Beziehungen auf der Ebene gleicher Würde ist wichtige Aufgabe der PädagogInnen.