Geschichte von Anisa

Der Verein Anisa wurde 1994 gegründet von Familien, die begeistert waren von dem Gedanken, aktuelle reformpädagogische Gedanken und das Bahá’í-Menschenbild zu erforschen. Sie spürten, dass aus beiden Komponenten etwas „Neues“ entstehen könnte: das Bahá’í- Menschenbild wurde für sie aktuell verständlicher und bot für die pädagogische Diskussion die Grundlage, reformpädagogische Erziehungsansätze neu einzuordnen. Daraus ergaben sich pädagogische Überlegungen, die in ein pädagogisches Projekt einfließen sollten. So hatten sie den Wunsch, einen Kindergarten oder eine Schule auch für ihre eigenen Kinder zu gründen. Im Jahr 2000 ging dieser Wunsch in Erfüllung: der Kindergarten Wilde 9 öffnete seine Türen. Gleichzeitig wuchs und veränderte sich der Verein. Die fruchtbare Auseinandersetzung zwischen dem Bahá’í-Schriftentum und pädagogischen und psychologischen Ansätzen wurde ein immer spannenderes Forschungsthema. Dies wurde und wird deutlich in der thematischen Auseinandersetzung während Anisa-Seminaren, die mittlerweile jährlich stattfinden und u.a. ein Forum sind für interessierte Menschen, neue Projekte zu entwickeln. Auch parallel zu diesen Aktivitäten bietet der Verein eine Plattform, neu entstehende Projekte zu inspirieren und zu beraten. Dazu die Links „Punda Milea“ und das Kindergartenprojekt in Polen/ Stettin. Dem Wunsch, eine Bahá’í-inspirierte Schule entstehen zu lassen, widmet sich die Schulgründungsgruppe (s. Link: Schulgründungsgruppe). Der Verein stellt seine Tätigkeits- und Forschungsergebnisse hier gerne allen Interessierten zur Verfügung.